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Drohnenaufnahmen und Luftbild

S-01 · Luft und Fernerkundung

Drohnenaufnahmen und Luftbild

Wir befliegen Wald- und Agrarflächen mit eigener Drohnenflotte und eigenen Fernpiloten. Je nach Fragestellung setzen wir Multispektralkameras, LiDAR oder Langstreckensysteme für große Flächen ein.

Leistungsumfang

  • VX-6: 10 Spektralbänder, GSD 3,5 cm bei 80 m
  • VX-8: LiDAR mit 240.000 Punkten/s, 3 Echos
  • VX-L: bis 1.400 ha pro Flug im BVLOS-Betrieb
  • Georeferenzierung per RTK/PPK, ± 3 cm Lage

Typische Einsätze

  • Forstinventur und Einzelbaumerfassung
  • Schadflächenkartierung nach Sturm oder Dürre
  • Wiederholungsflüge für Zeitreihen

Ergebnisse

  • Orthomosaik als GeoTIFF in ETRS89/UTM
  • Punktwolke als LAS/LAZ, klassifiziert
  • Flugprotokoll und Qualitätsbericht
Drohnenaufnahmen und Luftbild 1
Drohnenaufnahmen und Luftbild 2
Drohnenaufnahmen und Luftbild 3

Methodik

So gehen wir bei dieser Leistung vor.

01Vor jedem Einsatz prüft die Flugleitung in München Luftraum, Schutzgebiete und Hindernisse und legt die Flugstrecken in der Planungssoftware fest. Überlappung, Flughöhe und Geschwindigkeit richten sich nach Sensor und Fragestellung: Multispektral fliegen wir mit 80 % Längs- und 70 % Querüberlappung, LiDAR mit mindestens 30 % Streifenüberlappung.

02Am Flugtag kalibrieren die Fernpiloten die Multispektralkamera an einer Reflexionstafel und zeichnen die Einstrahlung mit einem Lichtsensor auf. Die Georeferenzierung erfolgt per RTK oder PPK mit eigener Basisstation. Zusätzlich messen wir Kontrollpunkte mit GNSS ein, an denen die erreichte Lagegenauigkeit von ± 3 cm im Qualitätsbericht nachgewiesen wird.

03Die Prozessierung übernimmt das GIS-Team unter Leitung von Aylin Demir. Aus den Rohdaten entstehen radiometrisch korrigierte Orthomosaike und klassifizierte Punktwolken in ETRS89/UTM. Jede Lieferung durchläuft eine zweite Prüfung auf Datenlücken, Bildfehler und Lageabweichungen, bevor sie im Kundenportal Verdavis Atlas freigegeben wird.

Qualität und Nachweise

  • Betriebsgenehmigung Kategorie Speziell nach EU 2019/947
  • Kalibrierung der Multispektralsensoren vor jedem Flugtag
  • Lagegenauigkeit an unabhängigen GNSS-Kontrollpunkten belegt
  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015, zertifiziert durch Nordax Cert

Rechtsgrundlagen und Genehmigungen

  • §Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 über den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge
  • §Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) § 21h, geografische Gebiete wie Naturschutzgebiete
  • §Zustimmung des Flächeneigentümers zu Start, Landung und Befliegung

Deutschland EU Einsatz in Deutschland und der EU

Referenzen

2025 · 3.400 ha

Forstbetriebsgemeinschaft, Rhön

LiDAR- und Multispektralbefliegung als Grundlage der Forsteinrichtung. Die Einzelbaumliste mit rund 412.000 Bäumen ersetzte einen Großteil der terrestrischen Stichproben.

2024 · 6.100 ha

Forstbetrieb, Niederösterreich

Langstreckenbefliegung mit dem VX-L nach einem Sturmereignis. Die Schadflächenkarte lag fünf Arbeitstage nach dem letzten Flug vor.

Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.

Häufige Fragen

Dürfen Drohnen über Wald fliegen?

Ja, im Rahmen der EU-Drohnenverordnung und der Luftverkehrs-Ordnung. Schutzgebiete, Kontrollzonen und Flüge außer Sichtweite erfordern Genehmigungen. Diese beantragen wir vor dem Einsatz.

Wie viel Fläche schafft eine Drohne pro Tag?

Mit Multispektralsensorik sind es je nach Wetter und Gelände 300 bis 600 ha am Tag. Mit dem Langstreckensystem VX-L sind bis 1.400 ha pro Flug möglich.

Was ist der Unterschied zwischen LiDAR und Multispektral?

LiDAR misst die Struktur: Baumhöhen, Kronen, Gelände unter dem Bestand. Multispektral misst die Reflexion in mehreren Wellenlängen und gibt Hinweise auf Vitalität und Stress.

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