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Bodenproben und Schadstoffanalytik

S-08 · Labor und Auswertung

Bodenproben und Schadstoffanalytik

Unsere Feldteams entnehmen Boden-, Wasser- und Pflanzenproben selbst und übergeben sie mit lückenloser Dokumentation an unser Labor in München. Das Labor arbeitet in Anlehnung an DIN EN ISO/IEC 17025.

Leistungsumfang

  • Probenahme nach DIN ISO 18400 und BBodSchV
  • ICP-MS für Schwermetalle und Spurenelemente
  • LC-MS/MS für 40 PFAS-Einzelverbindungen
  • GC-MS für Pflanzenschutzmittel und MKW

Typische Einsätze

  • Altlastenverdacht auf Wald- und Agrarflächen
  • PFAS-Untersuchung in Wassereinzugsgebieten
  • Nährstoffstatus für Düngung und Kalkung

Ergebnisse

  • Prüfbericht mit Messwerten und Methoden
  • Vergleich mit Prüf- und Vorsorgewerten
  • Probenahmeprotokoll und Lageplan
Bodenproben und Schadstoffanalytik 1
Bodenproben und Schadstoffanalytik 2
Bodenproben und Schadstoffanalytik 3

Methodik

So gehen wir bei dieser Leistung vor.

01Vor der Probenahme erstellen wir einen Probenahmeplan mit Rasterpunkten oder Verdachtsbereichen, Tiefenstufen und Parameterumfang. Die Feldtechnik entnimmt die Proben nach DIN ISO 18400 mit Pürckhauer, Rammkernsonde oder am offenen Profil und bildet Mischproben aus 15 bis 20 Einstichen je Teilfläche. Jede Probe erhält eine eindeutige Kennung.

02Die Proben werden gekühlt transportiert und mit Probenbegleitschein an das Labor in München übergeben. Proben aus der Region werden zuvor in der Feldstation Rhön vorbereitet. Die Probenvorbehandlung erfolgt nach DIN 19747. Rückstellproben bewahren wir mindestens zwölf Monate auf, damit Befunde jederzeit nachgeprüft werden können.

03Schwermetalle bestimmt das Labor mit ICP-MS, Pflanzenschutzmittel und Mineralölkohlenwasserstoffe mit GC-MS, PFAS mit LC-MS/MS. Jede Messreihe enthält Blindwerte, zertifizierte Referenzmaterialien und Doppelbestimmungen. Dr. Miriam Kessler prüft die Ergebnisse und gibt jeden Prüfbericht frei, die Messunsicherheit ist je Parameter angegeben.

Qualität und Nachweise

  • Probenahme nach DIN ISO 18400
  • Ringversuch RV-B 2026/1 erfolgreich (Quarion Ringversuche)
  • Laborbetrieb in Anlehnung an DIN EN ISO/IEC 17025
  • Zertifizierte Referenzmaterialien in jeder Messreihe

Rechtsgrundlagen und Genehmigungen

  • §Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) § 9, Gefährdungsabschätzung bei Altlastverdacht
  • §Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmenwerte
  • §Zustimmung des Grundstückseigentümers zu Bohrungen und Schürfen

Deutschland EU Einsatz in Deutschland und der EU

Referenzen

2025 · 212 Bodenproben

Wasserversorger, Oberbayern

PFAS-Untersuchung im Einzugsgebiet zweier Brunnen. Erhöhte Gehalte beschränkten sich auf eine ehemalige Löschübungsfläche am Rand des Gebiets.

2024 · 64 Proben, 18 ha

Gemeinde, Osthessen

Untersuchung einer aufgelassenen Schießanlage im Wald auf Blei und Antimon. Die Ergebnisse dienten der Behörde als Grundlage der Gefährdungsabschätzung.

Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Bodenprobenahme?

Für eine Fläche von wenigen Hektar meist einen halben bis ganzen Tag im Gelände. Die Laboranalytik dauert je nach Parameter fünf bis fünfzehn Arbeitstage.

Was kostet eine Bodenanalyse auf Schadstoffe?

Das hängt von Parameterumfang, Probenzahl und Tiefe ab. Nach einer kurzen Abstimmung zum Untersuchungsziel erhalten Sie ein Angebot mit Einzelpreisen je Parameter.

Welche Werte gelten nach der BBodSchV?

Die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung legt Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmenwerte fest, getrennt nach Nutzung und Wirkungspfad. Wir stellen Ihre Messwerte den passenden Werten gegenüber.

Anfrage zu dieser Leistung

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